Mental Blog

Will ich es wirklich wissen?

Die Frage „Wie geht es dir?“ wird nur allzu oft mit „Danke, gut.“ beantwortet.

Der Fragende meist froh, dass nicht mehr kommt – wäre er doch vielleicht überfordert mit einer ehrlichen Antwort.
Der Gefragte, mit einer automatisierten Antwort „Danke, gut.“ ohne sich auch nur einen Bruchteil einer Sekunde Zeit genommen zu haben in sich rein zu spüren. Und selbst wenn er einen schlechten Tag hat, ihn privat oder beruflich etwas beschäftigt, bleibt es meist bei dem „Danke, gut.“

Im beruflichen Kontext in gewisser Weise durchaus nachvollziehbar, sollte eine Führungskraft trotzdem die Zeit und vor allem Muse haben, einmal etwas weiter zu fragen.
Das kann die Führungskraft natürlich nur, wenn sie empathisch ist mit der eigenen emotionalen Welt vertraut ist und somit keine Angst vor dem hat, was vom Gegenüber kommen könnte – nämlich Emotionalität.

Wie oft fragen Sie auf ein „Danke, gut.“ nach?
Die Frage „Wie fühlt sich das gut an?“ wäre ein spannender Ansatz – sofern man sich wirklich für sein Gegenüber interessiert.